Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe e.V. · Schorlemerstraße 15 · 48143 Münster

Zurück zur Startseite und den PresseveröffentlichungenZurück zur Startseite

Wir über unsWir über uns

VorstandVorstand

RevierverpachtungRevierverpachtung

Häufig gestellte FragenHäufig gestellte Fragen

BeiträgeVeranstaltungen

Unser Online-ShopUnser Online-Shop

LinksLinks

DownloadDownload

KontaktKontakt

MitgliedschaftMitgliedschaft

ImpressumImpressum

 
» Aufgaben und Ziele       » Mitglieder       » Historie       » Mitgliedsbeitrag
 
VJE - Was heißt das?
VJE ist die Abkürzung für: Verband der » Jagdgenossenschaften und » Eigenjagden in Westfalen-Lippe e.V. Der Verband wurde 1996 auf Initiative des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes gegründet, um die Interessen von Eigentümern bejagbarer Flächen vertreten zu können. Der VJE übt damit eine wichtige Ergänzung zu Aufgaben und Funktionen anderer Verbände aus.

Und was sind Jagdgenossenschaften und Eigenjagden?

Jagdgenossenschaften
Alle Grundflächen einer Gemeinde oder abgesonderten Gemarkung, die nicht zu einem Eigenjagdbezirk gehören, bilden einen gemeinschaftlichen Jagdbezirk, wenn sie im Zusammenhang mindestens 150 Hektar umfassen (§ 8 Absatz 1 Bundesjagdgesetz).

Die Eigentümer der Grundflächen, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören, bilden eine Jagdgenossenschaft. Eigentümer von Grundflächen, auf denen die Jagd nicht ausgeübt werden darf, gehören der Jagdgenossenschaft nicht an. Die Jagdgenossenschaft wird durch den Jagdvorstand gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Der Jagdvorstand ist von der Jagdgenossenschaft zu wählen. Solange die Jagdgenossenschaft keinen Jagdvorstand gewählt hat, werden die Geschäfte des Jagdvorstandes vom Gemeindevorstand wahrgenommen. Beschlüsse der Jagdgenossenschaft bedürfen sowohl der Mehrheit der anwesenden und vertretenen Jagdgenossen als auch der Mehrheit der bei der Beschlußfassung vertretenen Grundfläche (§ 9 Bundesjagdgesetz). Die Jagdgenossenschaft ist eine Solidargemeinschaft, innerhalb derer die Jagdgenossen nach demokratischen Grundsätzen und mit größtenteils ehrenamtlichem Engagement Aufgaben der Jagdverwaltung weitgehend eigenverantwortlich wahrnehmen, sei es die Wildschadensregulierung, die Auszahlung von Jagdgeldern, oder aber die Führung des Jagdkatasters. Ebenso ist die Jagdgenossenschaft mit verantwortlich für die Hege.

Eigenjagden
Zusammenhängende Grundflächen mit einer land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich nutzbaren Fläche von 75 Hektar an, die im Eigentum ein und der selben Personengemeinschaft stehen, bilden einen Eigenjagdbezirk. Die Länder können abweichend von Satz 1 die Mindestgröße allgemein oder für bestimmte Gebiete höher festsetzen (§ 7 Absatz 1 Satz 1 und 2 Bundesjagdgesetz).

Vollständig eingefriedete Flächen sowie an der Bundesgrenze liegende zusammenhängende Grundflächen von geringerem als 75 Hektar land-, forst oder fischereiwirtschaftlich nutzbaren Raum können allgemein oder unter besonderen Voraussetzungen zu Eigenjagdbezirken erklärt werden; dabei kann bestimmt werden, das die Jagd in diesen Bezirken nur unter Beschränkungen ausgeübt werden darf. In einem Eigenjagdbezirk ist jagdausübungsberechtigt der Eigentümer. An stelle des Eigentümers tritt der Nutznießer, wenn ihm die Nutzung des ganzen Eigenjagdbezirkes zusteht (§ 7 Absätze 3 und 4 Bundesjagdgesetz).

 
Zum Seitenanfang