Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe e.V. · Schorlemerstraße 15 · 48143 Münster

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19.04.2011 Verschicken Sie diese News an einen FreundWeiterleiten Printversion der NewsDrucken
 
RA Jürgen Reh: VJE Informationsveranstaltung in Bredenborn
 
VJE Informationsveranstaltung in Bredenborn

Jagdgenossen, Eigenjagdbesitzer und Jäger trafen sich am 15. April in Bredenborn/Marienmünster im Kreis Höxter. In einem 1 1/2 stündigen Vortrag erläuterte der VJE- Geschäftsführer die Entwicklung des Jagdpachtmarktes auch unter Berücksichtiung der Wildschadenentwicklung. Dabei wurde verdeutlich, dass man sich auf die Jagdverpachtung als Jagdvorstand gut vorbereiten muss und insbesondere rechtzeitig aktiv werden muss. Mit großer Vorsicht seien Forderungen nach Wildschadendeckelungen oder Quotelungen im Jagdpachtvertrag zu genießen. In diesen Fällen hafte dann die Jagdgenossenschaft anteilig für den Wildschaden mit. Derartige Klauseln, die eine Beteiligung der Jagdgenossenschaft am Wildschaden vorsehen, sollten unbedingt durch einen Fachmann formuliert werden, da die in der Praxis von Laien gewählten Formulierugen oftmals kaum umsetzungsfähig sein. Häufig würden gut gemeinte Formulierungen zu Fragen des Wildschadenersatzes auch daran scheitern, dass diese im Pachtvertrag als unwirksame Verträge zu Lasten Dritter ausgestaltet sein. Auch deshalb sei die Fachberatung, wie sie der VJE seinen Mitgliedern biete, dringlich angeraten. In der anschließenden Debatte wurde intensiv über die Frage des Ersatzes für Schäden an Bioenergiemais diskutiert. RA Reh wies darauf hin, dass nach einer derzeitigen Erhebung des VJE in dem Bereich von Biogasanlagenstandorten keine signifikanten Steigerung des Wildchadens festzustellen sei. Die Anbaufläche und damit die Risikofläche habe sich nicht verändert, zumal kein Grünland für Mais umgebrochen worden sei. Auch hätten es die Landverpächter aus den Reihen der Jagdgenossen in der Hand, in den Landpachtverträgen durchaus auch Einschränkungen des Wildschadenersatzes zu formulieren oder Einzäunungspflichten zu vereinbaren. Anwesende Jagdgenossen wiesen zudem darauf hin, dass auch vor Ort Jagdpächter gezielt Mais für Wildschweine anbauen lassen würden. Dies müsse für die Zukunft grundsätzlich ausgeschlossen werden, so Reh anlässlich der Veranstaltung.
 
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